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Kurzmeldungen

A46 - Alternativen diskutieren statt diffamieren

Die Erklärung der Initiative Pro A46 stößt auf den entschiedenen Widerspruch der „Gruppeninitiative gegen den Bau der A46 – Für eine Region ohne Autobahn“ (GigA 46).

Stefan Neuhaus und Lothar Kemmerzell, Sprecher der GigA:
„Die Befürworter der A46 wollen die vorhandenen Verkehrsbelastungen gegen die drohenden neuen Belastungen durch den Bau der Autobahn ausspielen. Dass sie dabei die Gegner der A46 pauschal als ideologisch und dogmatisch diffamieren, spricht für sich. Anfang des Jahres haben sich viele hundert BürgerInnen auf Veranstaltungen in Menden und Wickede über die Auswirkungen der Autobahn informiert und ihre Unterstützung gegen die A46 deutlich gemacht  – in den Augen der Pro-A46-Initiative sind auch sie wahrscheinlich nur verblendete Ideologen. Diese Art der Auseinandersetzung machen wir nicht mit.

Die A46 ist und bleibt eine überregionale Straßenverbindung, die nicht in erster Line geplant wird, um vorhandene örtliche Verkehrsprobleme zu lösen. Die verschiedenen Studien, die es mittlerweile gibt, zeigen: Sie kann es auch gar nicht. Die B7 wird auch nach Realisierung der Autobahn nach den Studien aus 1995 bzw. 2003 zwischen Edelburg und Westtangente mit 12.000 bis 14.000 Fahrzeugen befahren werden. Der Bräukerweg in Menden würde durch eine Nordtangente in größerem Ausmaß entlastet als durch die A46. Die Aussagen zur Verkehrsentlastung auf der B7 in Schwitten werden selbst durch die Mendener Stadtverwaltung in ihrer Stellungnahme zur Umweltverträglichkeitsstudie bezweifelt. Und in Wickede äußerte die Verwaltung im Rat deutliche Zweifel an den prognostizierten Entlastungen, da die zugrunde liegende Verkehrszählung aus dem Jahr 2005 durch eine Großbaustelle im Ort maßgeblich verfälscht worden sei.
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Kurzmeldungen

A46 – Diegel allein zu Haus

GigA schlägt vor, gemeinsam den Vorschlag der neuen Landesregierung aufzugreifen und nach grundsätzlichen Alternativen zur A46 zu suchen

Aus Sicht der „Gruppeninitiative gegen den Bau der A46 - Für eine Region ohne Autobahn“ (GigA 46) ist der Versuch des scheidenden Regierungspräsidenten Diegel, in einem Schnellschuss die Linie der geplanten A46 festzulegen, voll daneben gegangen. 

Lothar Kemmerzell, Sprecher der GigA:
„Ein CDU-Regierungspräsident, der nur noch wenige Tage im Amt ist, fordert in einem Schreiben an einen CDU-Verkehrsminister, den es schon gar nicht mehr gibt, die Linienfestlegung der A46 mit der Trasse 12. Soviel zur Bedeutung der Äußerungen von Herrn Diegel. Wenn er mit seinem Schreiben in einer seiner letzten Amtshandlungen beweisen wollte, dass es zur geplanten A46 eine „einmütige Sicht der Dinge“ (Zitat Diegel) gibt, dann hat er genau das Gegenteil erreicht. Das zeigen die entrüsteten Reaktionen aus Wickede und Ense, in denen der Vorstoß von Herrn Diegel für eine Trasse 12 der A46 entschieden abgelehnt wird. Schließlich gibt es hier eindeutige Resolutionen und Beschlüsse gegen genau diese, vom Noch-Regierungspräsidenten favorisierte Trasse. Herr Diegel ist in dieser Frage damit allein in einem Zuhause, dass er in wenigen Tagen sowieso verlassen muss. Zusätzlich hat er mit seiner Initiative - wenn auch wahrscheinlich unbeabsichtigt - verdeutlicht, dass die A46 eindeutig zu denjenigen umstrittenen Projekten gehört, für die es nach Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung von SPD und GRÜNEN alternative Untersuchungen geben soll. Alle Autobahnbefürworter müssen mit der Diegelschen Initiative erkennen, dass ihre Bedenken gegen einzelne Trassenführungen der A46 in Wickede, Ense oder in Menden im Zweifelsfall ohne mit der Wimpern zu zucken vom Tisch gefegt werden und sie mit einer Autobahn leben müssen, die sie so auf gar keinen Fall haben wollen. Es spricht deshalb viel dafür, gemeinsam den Vorschlag der neuen Landesregierung aufzugreifen und endlich nach grundsätzlichen Alternativen zur A46 zu suchen.“
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Kurzmeldungen

Netzlösung statt A46 - GigA begrüßt Koalitionsvertrag von SPD und GRÜNEN

Die Gruppeninitiative gegen den Bau der A46 (GigA46) begrüßt die Einigung im vorliegenden Koalitionsvertrag von SPD und GRÜNEN, bei in der Region strittigen Verkehrsprojekten Untersuchungen zu Alternativen und zu Netzlösungen in Auftrag zu geben. Dieser Passus im Vertrag bezieht sich ausdrücklich auch auf den geplanten Bau der A46 von Hemer durch Menden nach Wickede /Arnsberg. 

Stefan Neuhaus, Sprecher der GigA:
“Die Vereinbarung von SPD und GRÜNEN ist ein großer Schritt hin zu einer regionalen integrierten Verkehrsplanung ohne A46. Mit der Untersuchung von Alternativen zur Autobahn und Netzlösungen wird erstmalig in einem Koalitionsvertrag auf Landesebene eine Anregung der GigA aufgenommen. Wir haben bereits vor über zehn Jahren die Untersuchung einer alternativen Verkehrsplanung vorgeschlagen und eine entsprechende Vorstudie erarbeiten lassen. Das damalige Ergebnis war und ist bis heute überraschend deutlich: Die A46 würde die Erwartungen insbesondere in Bezug auf eine Verkehrsentlastung nicht erfüllen. Jetzt gibt es erstmals die Chance, dass ganz offiziell untersucht wird, wie der Verkehr in unserer Region mit dem moderaten Ausbau vorhandener Straßen oder Ortsumgehungen und Tangenten für Menschen und Natur verträglicher geführt werden kann als mit der bisherigen Autobahnplanung und den mit ihr einhergehenden Umweltbeeinträchtigungen. Wichtig ist für uns, dass in einer solchen Untersuchung vor allem auch die Probleme der vom vorhandenen Verkehr belasteten Menschen in unserer Region berücksichtigt werden. Denn Menschen- und Naturschutz gehören für uns zusammen.“

Die GigA hatte schon während der Koalitionsverhandlungen die Argumente gegen die A46 an SPD und GRÜNE geschickt und darauf gedrängt, in einem Koalitionsvertrag die Bedenken gegen die Autobahnplanung aufzunehmen. Auch die Mitgliedsorganisationen der GigA, wie zum Beispiel die Wimberner Interessengemeinschaft (WIG) hatten sich in Düsseldorf dafür stark gemacht.
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Kurzmeldungen

Ostereier statt Autobahn

stopa46

 

 

 

Ostereier statt Autobahn

Oster-(Bio)-Eiersuche auf der geplanten Trasse der A46


Die geplante Trasse der A46 führt in Hemer, Menden, Oesbern, Barge, Werringsen, Wimbern und Wickede durch einige der beliebtesten und ökologisch wertvollsten Naherholungsgebiete. Nicht nur die Ostereier-Suche wird nach einem Bau der Autobahn dort nicht mehr möglich sein. Darauf will die „Gruppeninitiative gegen den Bau der A46 – GigA 46“ Ostermontag mit einer Aktion aufmerksam machen – mit einem Spaziergang über einen Teil der möglichen Trasse.  Dabei warten 200 Ostereier darauf, gefunden zu werden!

Die Aktion dauert ca. 90 Minuten und eignet sich gut als kleiner Appetitspaziergang vor dem Ostermontagmittagessen.

Wann?:    Ostermontag, 5. April, 11.00 Uhr

Wo?:        Treffpunkt Naturschutzzentrum Arche Noah, Zur Arche 3, Menden
(zwischen  Rauherfeld und Berkenhofskamp)

Wer?:     Kinder, Eltern, Oma, Opa - alle, die wollen, dass man in unserer Region auch in 30 Jahren noch ohne Autobahn Ostereier suchen kann!


GigA 46 – Postfach 1238, 58732 Wickede, www.giga46.de, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.


SprecherInnen: Claudia Mölle, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , 0170 – 6098143,
Lothar Kemmerzell, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , 0152 – 29218667,
Stefan Neuhaus, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , 0231 - 7996508

 

INFO März 2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

Liebe Freundinnen und Freunde,

 

die Sommerzeit ist da und der Frühling nicht mehr aufzuhalten.

 

Die GigA wird deshalb nun nach den erfolgreichen Veranstaltungen im Bürgersaal in Menden sowie in der Schützenhalle Wimbern mit jeweils mehreren hundert BesucherInnen vermehrt Aktivitäten gegen die A46 ins Freie verlagern. Bereits Ostern geht es los. Mehr Informationen darüber und über weitere Aktionen und Aktivitäten gibt es weiter unten.

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Tourismusförderung

Förderung des Tourismus

und

Bau der A46 passen nicht zusammen

 

Mit Interesse hat die „Gruppeninitiative gegen den Bau der A46 - Für eine lebenswerte Region ohne Autobahn (GigA46)" die Pläne des Mendener Bürgermeisters Volker Fleige zur Kenntnis genommen, den Tourismus besser zu fördern. Für die GigA steht fest: Wer den Tourismus in der Region zwischen Hemer, Menden, Wimbern, Wickede und Ense wirklich fördern will, der kann nicht gleichzeitig für den Bau der geplanten A46 sein.

Stefan Neuhaus, Sprecher der GigA: „Was unsere Region so wertvoll und reizvoll macht, ist ihr großer Abwechslungsreichtum, weil viele unterschiedliche Landschaftsformen in dichter Folge nebeneinander liegen. Deswegen ist es ein richtiger Gedanke, den Bereich des sanften Tourismus auch als Wirtschaftsfaktor zu fördern. Eine Autobahn passt da allerdings nicht rein. Denn viele der bisherigen Naherholungsgebiete werden durch die Autobahn mit einem Lärmband von mindestens 55 dB(A) überzogen.

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